Protestaktion im Linzer Gemeinderat zum Studententicket

Am Donnerstag machten Vertreter der ÖH JKU bei der Linzer Budget-Gemeinderatssitzung auf die untragbare Preiserhöhung beim Linzer Semesterticket aufmerksam. Die ÖH JKU fordert die Rücknahme der Preiserhöhungen und ein OÖ-weites Studententicket.

Bei zahlreichen Gesprächsterminen mit Klaus Luger und Verkehrsstadträtin Hörzing zeichnete sich keine Einigung zum Semesterticket ab. Im Saal und auf der Besuchertribüne des Linzer Gemeinderates wurde heute der Unmut der Studenten kundgetan. Beim zufällig anwesenden LINZ AG Generaldirektor Erich Haider wies ÖH Vorsitzender Michael Obrovsky (AG) auf den längst zugesicherten Gesprächstermin hin.

Während Schüler und Lehrlinge mit dem Jugendticket NETZ um 60 Euro ein Jahr lang fast alle öffentlichen Verkehrsmittel nützen können, bleibt dieses Studenten verwehrt. Anstatt es Studierenden auch einfacher zu gestalten, werden die Kosten auch noch erhöht. „Die JKU ist eine Pendleruni – Die Fahrt zur Uni muss für alle leistbar sein!“, schließt ÖH Vorsitzender Michael Obrovsky (AG).

Ab diesem Semester kostet das Semesterticket der LINZ AG für Studenten ohne Hauptwohnsitz in Linz um bis zu 256 Prozent mehr als bisher. Statt 50 Euro zahlen diese nun 178 Euro bzw. 128 Euro in vereinzelten Linzer Randgemeinden. Linz hat somit das in Österreich mit Abstand schlechteste Verhältnis von Netzkilometer zu Ticketpreis für Nebenwohnsitz-Studenten.

„178 Euro für das Semesterticket sind zu viel! Wir fordern die Rücknahme der Preiserhöhungen und die Einführung eines OÖ-weiten Öffiticket“ - Michael Obrovsky (AG), Vorsitzender der ÖH JKU.