Alles rund um die Diplomprüfung, Tipps zum Portfolio und zur Übungsphase

Alles rund um die Diplomprüfung,
Tipps zum Portfolio und zur Übungsphase

 

Tipps zur ersten Diplomprüfung:

Die erste Diplomprüfung stellt den Abschluss des ersten Studienabschnittes dar. Es heißt zwar „Prüfung“, wobei aber keine extra Prüfung abgelegt wird, sondern nur alle positiven LVA Beurteilungen aller Lehrveranstaltungen aus dem ersten Studienabschnitt (siehe Studienplan) eingereicht werden.

Zum Einreichen der ersten Diplomprüfung muss im Prüfungs- und Anerkennungsservice JKU das entsprechende Formular abgeholt und mit den Einzelprüfungszeugnissen in Originalversion abgegeben werden. Das Formular befindet sich auch auf der JKU Homepage (Studium-alles auf einen Blick/ Abschluss Abschnitte) und kann dort heruntergeladen werden.  Hier dazu der Link: http://www.jku.at/content/e262/e244/e4161/e4058  
Das richtige Formular findest du unter TN.
Der Bearbeitungsvorgang dauert in etwa 2-3 Wochen und die Beurteilung ist im KUSSS sichtbar.

Im Sektor für pädagogische Lehrveranstaltungen können die Beurteilung der Erkundungsphase und der Fachpraktischen Übung nicht beurteilt werden, da sie keine gesonderte LVA aus dem Studienplan darstellen.

 

Tipps zur zweiten Diplomprüfung:

Die zweite Diplomprüfung stellt den Studienabschluss dar und ist eine Prüfung mit verschiedenen Professor/innen aus den beiden gewählten Unterrichtsfächern. Je nach Hauptfach (Unterrichtsfach in dem die Diplomarbeit verfasst wurde) muss die Diplomarbeit präsentiert werden und 2 Prüfer/innen aus Lehrveranstaltungen aus dem Studium gewählt werden. Diese 2 Prüfer/innen prüfen über die Lehveranstaltungsinhalte, für die sie ausgewählt wurden. Aus dem zweiten Unterrichtsfach muss auch ein/e Prüfer/in ausgewählt werden, die auch Lehrveranstaltungsinhalte prüft.

Wichtig beim Verfassen der Diplomarbeit ist das Einhalten formeller Kriterien und Abgabefristen, denn die Diplomprüfung kann erst abgelegt werden, wenn die Diplomarbeit eingereicht und vom Prüfungsservice auf Plagiat geprüft wurde.

 

Tipps zum Portfolio:

Das Portfolio ist konzipiert um nachzuweisen, dass die wichtigsten Kompetenzen für das spätere Lehrer/Innen Dasein im Studium erworben wurden, und spielt in der letzten Lehrveranstaltung aus dem Bereich der Pädagogik eine wesentliche Rolle. Daher empfehlen wir eine baldige und konsequente Auseinandersetzung mit dem Portfolio und den darin enthaltenen Themenbereichen. Dabei ist es sehr hilfreich von Zeit zu Zeit das Portfolio durchzublättern und zu überlegen mit welchen Kompetenzen man sich noch auseinandersetzen muss und welche man schon erworben hat.

Der Nachweis über die Behandlung mit Themenbereichen des Portfolios geschieht durch das Verfassen von Texten, die zum Teil während der Übungsphasen, pädagogischen und fachdidaktischen Lehrveranstaltungen oder sonstigen Tätigkeiten (Nachhilfe, Jugendlagerbetreuung, vereinsarbeit, etc.) verfasst werden und eine Zusammenfassung des Gelernten darstellen.

Tipps zur Übungsphase:

Aus Erfahrung von Student/innen, die die Übungsphase absolviert haben, haben wir euch ein paar Punkte zusammengefasst, deren Beachtung eine effizientere Übungsphase ermöglichen:

  • Probierte verschiedene Unterrichtsmethoden aus.
  • Nehmt die Übungsphase ernst und seht sie nicht als Zeitaufwand.
  • Betrachtet eventuell missglückten Unterricht nicht als Niederlage, sondern als Ansatzpunkt für eine Weiterentwicklung.
  • Setzt euch während der Übungsphase mit Themen aus dem Portfolio auseinander.
  • Konzentriert euch nicht nur auf die Abhaltung des Unterrichts, sondern beschäftigt euch wenn möglich mit dem Schulumfeld (Schule, Kollegen, Eltern, …).
  • Gebt auch den Begleitlehrer/innen Feedback, damit können sie nachfolgende Studierende besser betreuen.
  • Unterrichtet wenn möglich sowohl Unter- als auch Oberstufenschüler/innen.
  • Beginnt mit der Übungsphase wenn möglich in den Semester- bzw. Sommerferien der Uni, denn da habt ihr noch viel Zeit um euch mit den Unterrichtsvorbereitungen zu beschäftigen.
  • Fordert Feedback ein, auch wenn es unangenehm ist.
  • Nehmt Feedback ernst, denn im Unterricht ist die wichtigste Komponente die Lehrerpersönlichkeit und das Verhalten der Lehrperson.
  • Lernt auch aus der Erfahrung der Betreuungslehrer/innen oder Kolleg/innen durch Hospitation.
  • Habt Mut zum Fehler, denn auch der Umgang mit Fehlern muss erlernt werden.