Wichtige Eckpfeiler im neuen Studienplan ausverhandelt

In der Sitzung der Studienkommission am 18.09.2015 diskutierten wir über die Übergangsbestimmungen im neuen Studienplan, insbesondere für die Umstellung des Studienplans 2001 auf 2015. Auch die Zugangsvoraussetzungen zu den UE Neu im 2. Abschnitt im WS 16/17 konnten nun konkretisiert werden. Im Bereich der Schwerpunkte konnten wir ebenfalls für WS 16/17 einiges für euch herausholen:

Außerordentliche Studierende
Außerordentlich Studierende wurden bisher in den Übergangsbestimmungen für den neuen Studienplan nicht bedacht. Diese Lücke konnte geschlossen werden in dem §19 Abs 3 des Curriculums 2015 analog angewendet werden kann.

Studierende nach Studienplan 2001
Durch die Umstellung in den neuen Studienplan müssten Legal Gender Studies und WiWi für Juristen nachmachen. Bereits in den Übergangsbestimmungen konnte im Juni fixiert werden, dass Legal Gender Studies nicht nachgemacht werden muss. Auf Initiative der ÖH Jus konnte nun auch der Stuko-Beschluss aus dem Jahr 2013 weitergeführt werden. Dieser besagt, dass alljene Studierende, welche nach dem Studienplan 2001 studieren und sich im 2. Abschnitt des Studiums befinden, WiWi für Juristen nicht nachmachen müssen. Bitte beachtet allerdings, dass ihr trotzdem auf insgesamt 240 ECTS kommen müsst, um das Studium abschließen zu können!

Zugangsvoraussetzungen zu den UE neu ab WS 16/17 fixiert!
Ab WS 16/17 starten die neuen UE in den Fachbereichen Bürgerliches Recht sowie Öffentliches Recht. Endlich konnten wir nun die Zugangsvoraussetzungen konkretisieren:
Im Bereich des Bürgerlichen Rechts muss man für die Teilnahme an der UE neu zuvor 3 von 4 KS oder die AG BR + 1 von 4 KS absolvieren. Die KS setzen sich zusammen aus: KS Sachenrecht, KS Schuldrecht AT, KS Schuldrecht BT: gesetzl. Schuldverhältnisse und KS Schuldrecht BT: besondere Vertragstypen. Wie absolviert man einen KS positiv? Pro KS gibt es vier bis sieben Moodle-Testungen (man kann eine Testung streichen). Zu Beginn des darauffolgenden Semesters kann man sonst alternativ einen Gesamttest absolvieren.
Im Bereich des Öffentlichen Recht muss man für die Teilnahme an der UE neu drei von 4 KS und die AG ÖR II absolvieren. Die Kurse setzen sich zusammen aus: KS Staats- und Verwaltungsorganisation I, KS Staats- und Verwaltungshandeln, KS Grundrechte I, KS Verwaltungsverfahren und Gerichtsbarkeit Öffentliches Rechts. Pro KS muss ein Gesamttest absolviert werden, welcher insgesamt 5x zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Semesters absolviert werden kann. Die AG besteht aus drei Klausurangeboten, wovon eine im Hörsaal geschrieben wird und die restlichen zwei mit der Möglichkeit zur Selbstverfassung- und -korrektur anhand eines Lösungsschemas. 

Neuer Schwerpunkt Privatrecht ab WS 16/17
Ab WS 16/17 wird ein neuer Schwerpunkt in das Angebot an der juridischen Fakultät aufgenommen. Im neuen Schwerpunkt wurde auch das vielfach geforderte Mietrecht, wo wir als ÖH Jus hartnäckig geblieben sind, in das Programm aufgenommen. Von Strukturfragen des Zivilrechts über Vertragsgestaltung und -auslegeung werden neben Mietrecht, Versicherungsrecht und Co vor allem die Fertigkeiten trainiert. Der Schwerpunkt setzt sich aus folgenden LVA's zuammen:
-KO Strukturfragen Zivilrecht
-KS Werkstatt Vertragsgestaltung und -auslegung
-KS Werkstatt Arugmentationstechnik und REchtsdurchsetzung
-KO Europäisches und internationales Privatrecht
-KO Gesellschaftspolitische Aspekte des Zivilrechts
-VO Kreditsicherung / aktuelle Entwicklungen
-VO Versicherungsrecht
-VO Mietrecht
-VO Mit- und Wohnungseigentum

Mehr Praxisbezug im Schwerpunkt Öffentliche Verwaltung
Im Schwerpunkt Öffentliche Verwaltung wird es bei der Neuausrichtung ab WS 16/17 die Möglichkeit von Praktika unter anderem bei der Stadt Linz geben. Wir begrüßen den gesteigerten Praxisbezug in diesem Schwerpunkt.

Neuer Schwerpunkt Kernkompetenzen ab WS 16/17
Im neuen Schwerpunkt Kernkompetenzen wird vor allem Wert auf das Fertigkeitentraining gelegt. Ein endgültiges Konzept zum Kursangebot soll nächste Woche feststehen.