80 Logos für 120 JKU-Institute

Für 120 Institute an der Johannes Kepler Universität gibt es über 80 unterschiedliche Logos. Meist fehlt dabei jeglicher Bezug zur JKU. Die Hochschülerschaft kritisiert diese Schrebergartenmentalität und fordert einen einheitlichen Auftritt aller Institute. Der Wert des Abschlusses hängt für die ÖH wesentlich mit dem Image der Universität zusammen.

JKU schlägt sich unter ihrem Wert

Fast alle Institute der JKU haben einen eigenen Auftritt und führen ein eigenes Logo. Im Kontakt mit Unternehmen präsentieren sich Institute oft ohne einen Bezug zur JKU herzustellen. „Sehr oft ist nicht klar ist, dass hinter Kooperationen und Projekten eigentlich die JKU steckt,“ kritisiert ÖH Vorsitzender Obrovsky. „Woher sollen Arbeitgeber wissen, welche Forschungsfelder und Aktivitäten die JKU abdeckt, wenn sich jedes Institut selbst verkauft?“

Obrovsky will Wert des Abschlusses heben

Für die Studenten wäre ein professioneller Auftritt ihrer Universität sehr wichtig. „Der Wert eines Abschlusses am Arbeitsmarkt hängt stark mit dem Image der Universität zusammen,“ ist sich Obrovsky sicher. „Ich fordere die Institute daher auf, sich zur JKU zu bekennen und einheitlich unter der Marke JKU aufzutreten,“ so Obrovsky.

Neues JKU-Logo ist Chance für Neubeginn

Erst kürzlich hat der designierte Rektor ein neues JKU-Logo vorgestellt. Die ÖH JKU freut sich über diesen ersten Schritt: „Es ist erfreulich, dass Dekan Lukas um eine Professionalisierung des Auftrittes bemüht ist,“ gibt sich Obrovsky optimistisch. „Die Institute müssen die Chance nützen und diesem Schritt nun folgen!“

ÖH fordert einheitlichen online-Auftritt

Auch die vielen einzelnen Instituts-Websites stören die ÖH. „Der Großteil der Institute nutzt eigene, teilweise veraltete Websites,“ erklärt 1. stellvertretender ÖH Vorsitzender Markus Isack. „Die eigentlich zentral verwalteten JKU Website bietet die perfekte Gelegenheit um ein Gesamtbild darzustellen,“ fordert Isack die Institute zum Handeln auf.