Ergebnisse der ÖH-Umfrage 2018

5.325 Teilnehmer: Neuer Rekord bei IMAS-Studie im Jänner

Am 8. Jänner startete die Hochschülerschaft an der JKU für eine Woche eine OnlineUmfrage unter den rund 21.000 Studierenden. Bis 15. Jänner konnten die Studierenden Fragen zu den Themen Studienbedingungen und Studiengebühren beantworten - insgesamt 5.325 Rückmeldungen wurden erfasst.
 

 

 

 

„Die Themen der Umfrage brennen den Studierenden unter den Nägeln. Wir sind überwältigt, dass über 5.000 Personen mitgemacht haben. Dieser Rekord verschafft uns ein breites Meinungsbild und stärkt unsere Position gegenüber der Politik und der Uni-Leitung.“

- Edin Kustura, ÖH-Vorsitzender

 

 

Linzer Studierende lehnen Studiengebühren klar ab: Forderung nach Ausnahmen!

Acht von zehn Befragten sprechen sich klar gegen Studiengebühren aus. Nur drei Prozent geben an, dass es Studiengebühren ohne jegliche Ausnahmen geben sollte. Ausnahmen soll es aus Sicht von 77 Prozent auf jeden Fall für Menschen in einer   besonderen sozialen Lage geben (z. B. Alleinerziehung oder Beeinträchtigung). Rund sechs von zehn sind der Meinung, dass fleißige Studierende auf keinen Fall bezahlen sollen. Das heißt, dass sie entweder in Mindeststudienzeit (inkl. Toleranzsemester) studieren, prüfungsaktiv sind (40 ECTS im Studienjahr) oder nebenbei erwerbstätig sind.

 

Unsere Position wurde durch die Umfrage klar bestätigt. Jetzt werden wir die Meinung der Studierenden der Bundes-ÖH, der Politik und der Uni-Leitung präsentieren. Besonders auf Bundes-Ebene muss hier verhandelt werden, damit die Interessen der Studierenden geschützt werden. Es muss Ausnahmen geben!

- Edin Kustura, ÖH-Vorsitzender

Konstante Zufriedenheit mit JKU und aktuellen Entwicklungen

Die Richtung der JKU sei die richtige, behaupten 47 Prozent der teilnehmenden Personen. Nicht nur bei dieser Umfrage lässt sich eine positive Grundstimmung feststellen, sondern auch die Jahre zuvor. Positiv wird hier die Entwicklung des Campus sowie das Image und Marketing der JKU hervorgehoben. Im Gegensatz dazu werden über die Studienpläne Bedenken geäußert. Dafür sind die Studienkommission der einzelnen Studienrichtungen zuständig.

„Die Entwicklung im Bereich der Studienpläne sticht leider negativ hervor. Das ist ein schlechtes Zeugnis und zeigt den Aufholbedarf. Die Studierenden wünschen sich Änderungen im Studienplan. Das zeigt auch das Feedback zur Unverhältnismäßigkeit von ECTS-Punkten zum tatsächlichen Arbeitsaufwand.“

- Edin Kustura, ÖH-Vorsitzender

 

JKU muss Studienbedingungen weiter verbessern!

Acht von zehn Studierenden sind sehr zufrieden bzw. einigermaßen zufrieden mit den Studienbedingungen an der JKU. 16 Prozent sind jedoch eher unzufrieden und überhaupt nicht zufrieden mit der aktuellen Situation. Diese Werte sind im Jahresvergleich zu 2017 unverändert. Die Forderungen der ÖH JKU im Überblick:

  • Kurse und Prüfungen müssen jedes Semester angeboten werden.
  • Prüfungstermine sollen besser verteilt werden. Das heißt mehr Prüfungen in der Mitte des Semesters und entsprechende Angebote in den Sommermonaten.
  • Entschlackung der Studienpläne: Die Studierenden leiden an den Nachwehen der BolognaReform. Immer mehr Stoff (z. B. Technik, Recht) führt zur Verlängerung der Studienzeiten. Die ECTS-Punkte stehen in keiner Relation zum tatsächlichen Aufwand.

Unser Ziel ist es, die Studienbedingungen an der JKU weiter zu verbessern, damit wir Studierende unser Studium schneller abschließen können.“

- Edin Kustura, ÖH-Vorsitzender

ÖH JKU entwickelt sich in die richtige Richtung!

Der Kurs stimmt – so lautet das Zeugnis der Befragten über die derzeitige Entwicklung der ÖH JKU.

Bei uns stehen auch in Zukunft die Interessen der Studierenden im Vordergrund, ganz ohne gesellschaftspolitischen Hick-Hack. Dazu laden wir alle Fraktionen herzlich ein. Jede gute Idee ist herzlich willkommen, ganz egal von wem sie kommt.“

- Edin Kustura, Hanna Silber und Wolfgang Denthaner